01. November 2011

Neuer Personalausweis erreicht Wirtschaft und Verwaltung

AusweisApp und eID-Server bilden Duo für sichere Identifizierungsprozesse im Internet

Ein Jahr liegt die Einführung des neuen Personalausweises zurück. Bisher wurden 8,7 Mio. neue Personalausweise ausgegeben, täglich erhalten über 40.000 Bürger ihre neue Ausweiskarte. Derzeit nutzen 31 öffentliche Institutionen und Unternehmen die Möglichkeiten der Online-Ausweisfunktion. Nach einer repräsentativen Umfrage des Branchenverbandes BITKOM trifft der neue Personalausweis auf positive Resonanz. So sind knapp drei Viertel der Besitzer mit ihrer neuen Ausweiskarte zufrieden. Auch OpenLimit sieht trotz Startschwierigkeiten das Projekt auf einem guten Weg: „Mit der zunehmenden Verbreitung werden Geschäftsmodelle- und Prozesse mit dem neuen Personalausweis natürlich interessanter“, sagt Marc Gurov, CEO von OpenLimit. „Als Gründe für den Aufbau einer eID-Infrastruktur zählen für Unternehmen die sichere, medienbruchfreie Abwicklung von Geschäftsvorgängen, sowie Zeit- und Kostenvorteile“, sagt Gurov.

OpenLimit erweitert Einsatzpotenzial des neuen Personalausweises
Die AusweisApp, der Anwendersoftware für den neuen Personalausweis, läuft nach einem Jahr intensivster Entwicklung für die Betriebssysteme ab Windows XP und Linux für die Distributionen Ubuntu und Debian. Mit der Version für MAC OS werden künftig alle gängigen Betriebssysteme unterstützt und die Plattformunabhängigkeit der Sicherheitssoftware gewährleistet. Ferner kann die AusweisApp von Besitzern des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) eingesetzt werden. Dieser wird seit Anfang September ausgegeben und ist ebenfalls mit einer Online-Ausweisfunktion ausgestattet.

Der eID-Server von OpenLimit hat sich im Wirkbetrieb als sicher bewährt. Eine neue Version gewann sogar nochmal deutlich an Schnelligkeit. So können eID-Service-Provider mit OpenLimit-Servern pro Minute 15 Mal mehr Authentisierungsanfragen durchführen als noch vorher. Neben der verbesserten technologischen Performance des eID-Servers entstand zudem mit den Partnern Fujitsu Technology Solutions und Datenzentrale Baden-Württemberg ein einzigartiges Pilotprojekt. Durch eine Kombination aus den Komponenten eID-Server/eID-Service und der Archiv-Lösung Fujitsu SecDocs ist es künftig möglich das BAföG-Antragsverfahren vollständig elektronisch abzubilden. „Das elektronische BAföG-Antragsverfahren ist ein hervorragendes Beispiel für einen medienbruchfreien Workflow für Antragsteller und Verwaltung und schafft eine Win-Win-Situation“, sagt Dirk Arendt, Head of Corporate Communications bei OpenLimit. „Es erreicht eine junge Zielgruppe, die aufgrund ihrer Internetaffinität Prozesse wie diese elektronisch abwickeln wollen. Gleichzeitig führt dieses Verfahren zu erheblich verkürzten Zeiten bei der Antragsbearbeitung auf Seiten der Verwaltung“, so Arendt.

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