Beweiswerterhaltung gemäß TR ESOR

Wandel in der Dokumentenarchivierung
Die Vorgaben an die Langzeitarchivierung digitaler Objekte haben sich in den letzten Jahren gewandelt und stellen Unternehmen und Behörden vor neue Aufgaben. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften, Verordnungen und Compliance-Anforderungen müssen Unternehmen große Mengen von Dokumenten archivieren und deren Beweiswert über Jahrzehnte hinweg erhalten. Bisher erfolgt dies meist über papierbasierte Archive. Obwohl die elektronische Archivierung wesentlich kostengünstiger ist, verhindert die Erfordernis, die Integrität und Authentizität eines Dokuments belegen zu müssen, häufig die Abschaffung genau dieser Papierarchive. Mit der vom BSI erarbeiteten Technischen Richtlinie zur Beweiswerterhaltung kryptographisch signierter Dokumente (TR ESOR) existiert nun ein Leitfaden der beschreibt, wie elektronisch signierte Daten und Dokumente über lange Zeiträume – bis zum Ende der Aufbewahrungsfristen – vertrauenswürdig gespeichert werden können.

Neue technologische Anforderungen
Die elektronischen Schutzverfahren müssen vor diesen Hintergründen verlässlich und rechtlich belastbar sein, sich einfach in vorhandene Strukturen integrieren lassen sowie idealerweise keine spezielle Kenntnis der zugrunde liegenden Technologien erfordern. Darüber hinaus sollen migrationsfähige Daten erzeugt werden, die den revisionssicheren Prozess ergänzen und somit eine einfache Überführung auf andere Systeme oder neue Speichertechnologien rechtskonform zulassen.

Langzeitarchivierung

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