Bund vergibt Bürger-Client Entwicklung für den elektronischen Personalausweis
OpenLimit entwickelt mit Siemens und der Bundesdruckerei den Bürger-Client
Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat den
Generalunternehmer Siemens IT Solutions and Services sowie die Bundesdruckerei und
OpenLimit in der vergangenen Woche beauftragt, die Anwendersoftware für den
elektronischen Personalausweis zu erstellen. "Der Bürger-Client ist der größte Auftrag
unserer Unternehmensgeschichte. Wir haben seit längerer Zeit mit viel Engagement an
diesem Projekt gearbeitet und sind uns der Verantwortung bewusst. Der Einsatz hat sich
gelohnt", freut sich Marc Gurov, CEO von OpenLimit.
Der elektronische Personalausweis und der Bürger-Client
Der elektronische Personalausweis wird ab 01. November 2010 in Deutschland eingeführt.
Wer den Ausweis elektronisch einsetzen will, benötigt dafür den sogenannten Bürger-Client.
Die Software ermöglicht dem Ausweisinhaber, mit seinem Computer auf den Ausweis
zuzugreifen und sich über das Internet online zu authentifizieren. Dadurch können sich
Bürger zukünftig gegenüber Portalen und Plattformen, beim Online-Banking oder im
elektronischen Handel eindeutig identifizieren. Für die Beantragung eines Gewerbescheines
wird es beispielsweise nicht mehr nötig sein, persönlich zum Amt zu gehen. Die Sicherheit
persönlicher Daten, digitaler Austauschprozesse und nicht zuletzt der Komfort von Online-Services wird dadurch deutlich steigen. Zusätzlich kann ein Zertifikat für eine qualifizierte
elektronische Signatur auf den Ausweis aufgespielt werden.
Usability und Barrierefreiheit
"Der Bürger-Client ist eine Software für jedermann. Deswegen soll sie auch von jedem
einfach zu bedienen sein. Bei der Entwicklung legen wir höchsten Wert auf Usability und
Barrierefreiheit", sagt Armin Lunkeit, Leiter Entwicklung bei OpenLimit. Damit die Bürger
möglichst intuitiv mit der Software umgehen können, testen 30 ausgewählte Unternehmen
im Rahmen eines vom BMI koordinierten Anwendungstests zum Elektronischen
Personalausweis den Bürger-Client bis zu seiner Auslieferung. Die Software ist leicht zu
bedienen und folgt damit den aktuellen Anforderungen an die Barrierefreiheit. Sie verfügt
über Schnittstellen, die die Benutzung von Screenreadern zur Tonausgabe und Braille-
Zeilen-Geräten erlauben. Die flexible, zoombare sowie in der Farb- und Kontrastwahl
anpassbare Oberfläche erleichtert darüber hinaus die Orientierung bei Sehschwäche und
fehlender Farbwahrnehmung.
Kontakt für PR- und Marketinganfragen
- Thomas Koch
Manager, Corporate Communications
OpenLimit SignCubes GmbH
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