Steigendes Interesse und reger Erfahrungsaustausch unterstreichen die wachsende Bedeutung digitaler Sicherheit auf der 2. Signatur-Konferenz in Berlin
Mehr als 200 Experten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung diskutierten am 15. April 2008 über das Management und die Sicherheit von elektronischen Identitäten, Signaturen und ID-Dokumenten aus technischer, organisatorischer und rechtlicher Sicht. Das große Interesse am aktiven Erfahrungsaustausch der Teilnehmer aus allen Bundesländern unterstreicht nicht nur die wachsende Bedeutung digitaler Sicherheit sondern zeigt auch, dass das Thema mehr und mehr Fahrt aufnimmt.
OPENLiMiT unterstützte neben weiteren Partnern, wie Fujitsu Siemens, Microsoft, symantec und der Bundesdruckerei, die 2. Berliner Signatur-Konferenz. Neben den Ausführungen zur ePA-Strategie des Bundes wurden die Herausforderungen im Identitätsmanagement aufgezeigt und neue Wege einer sicheren, nutzerzentrierten Anwendung skizziert. Zur Förderung des gemeinsamen Engagements wurde am Vormittag das Secure eIdentity-Labor als Plattform und Schaufenster für modernes Identitätsmanagement eröffnet. Es dient der Unterstützung von Wirtschaft und Verwaltung durch Bereitstellung einer prozess- und serviceorientierten Infrastruktur.
Schwerpunkt der zweiten Konferenzhälfte bildete das Thema eCard-API des Bundes. Neben dem Statusbericht zur Strategie des Bundes wurde in einem nachfolgenden Beitrag die Interoperabilität der eCard als bedeutsamer Wirtschaftsfaktor in den Vordergrund gestellt. Als erstes Unternehmen in Deutschland hat OPENLiMiT die Zertifizierung der eCard-API-konformen Middleware-Komponente zur Anwendung der qualifizierten Elektronischen Signatur und anderen Sicherheitsverfahren beim Einsatz von Chipkarten beantragt. Zudem engagiert sich OPENLiMiT als anerkannter Experte in der Kommentierung des eCard-API-Frameworks. Gemeinsam mit einem renommierten Kreis von Unternehmen und Institutionen arbeitet OPENLiMiT an der Weiterentwicklung des vom Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) entwickelten eCard-API-Standards. In diesem Zusammenhang wurde auch das Thema Langzeitarchivierung vorgestellt, das angesichts weitreichender Rechtsvorschriften und eines rasant steigenden Archivierungsvolumens immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Zum Abschluss präsentierten zwei Beispiele aus der Praxis den erfolgreichen Einsatz digitaler Signaturen im Personenstandswesen und im Umfeld der Elektronischen Beschaffung.
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