16. Oktober 2008

Datenschutz und Informationssicherheit als zentrale Herausforderung für Unternehmen

Verschlüsselte Emails und digitale Authentifizierung führen zu sicheren Kommunikationsprozessen und mehr Schutz vor Datenmissbrauch

Millionen Datensätze von Kunden geklaut, Emails von Gewerkschaftern ausspioniert, Telefonate von Aufsichtsräten abgehört – die (Un-) Sicherheit sensibler Daten ist in aller Munde. Man kann davon ausgehen, dass viele Unternehmen mit den gestiegenen Sicherheitsanforderungen an gespeicherte Datensätze nicht angemessen zu Recht kommen.

Datenschutzexperten fordern auf einer internationalen Konferenz in Straßburg jetzt höhere Standards zum Schutz von sensiblen Personendaten. Datenpannen wie zuletzt bei der Deutschen Telekom führten zu Vertrauensverlusten und schadeten letztlich der gesamten wirtschaftlichen Entwicklung, so Peter Schaar, der Datenschutzbeauftragte der Bundesrepublik Deutschland.

Unternehmen brauchen Softwarelösungen, die sie dabei unterstützen, interne Datenaustauschprozesse auf ein höheres Sicherheitsniveau zu stellen. Dabei geht es vor allem um die gezielte verschlüsselte Email-Kommunikation und ein digitales Identitätsmanagement.

Verschlüsselung ermöglicht einfache und sichere Email-Kommunikation

Emails sind wie Postkarten. Der Inhalt wird im Klartext übertragen, d.h. er steht direkt auf der Karte bzw. in der Email. Mit einfachen Mitteln können Emails beispielsweise in einem WLAN abgefangen und von Unbefugten gelesen werden. Trotzdem versenden nach Schätzung des IT-Experten der Ruhr-Universität in Bochum Christopher Wolf etwa 95 Prozent aller Beschäftigten Nachrichten unverschlüsselt per Email.

Dabei ist das Verschlüsseln einer Nachricht mit der entsprechenden Software kinderleicht. Mit CC Sign von OpenLimit etwa genügt ein Mausklick in Outlook oder Thunderbird und die ausgehende Email wird verschlüsselt. Für die Verschlüsselung benötigt der sicherheitsbewusste Mitarbeiter eine Smartcard mit digitalem Zertifikat. So ein Zertifikat lässt sich in rund einer Viertelstunde bequem online bei einem Zertifizierungsdiensteanbieter bestellen.

Digitale Authentifizierung erhöht Schutz sensibler Daten

Smartcards mit digitalen Zertifikaten lassen sich auch zur elektronischen Authentifizierung in der Unternehmenskommunikation nutzen. Firmen, die ihre Datenaustausch- und Freigabeprozesse über ein elektronisches Identitätsmanagement steuern, profitieren durch höhere sicherheitstechnische und datenschutzrechtliche Standards.

Passwort und Benutzerkennung reichen längst nicht mehr aus, um Daten wirklich sicher zu machen. Mit Hilfe der Smartcard und einer Sicherheits-Software mit Login-Funktion identifizieren sich Mitarbeiter eindeutig an Portalen oder Datenbanken. Die Gemeinschaft der medizinischen Dienste der Krankenversicherungen (MDK) setzt OpenLimit-Software in ihrem IT-System ein, das mit 5.000 bundesweit verteilten Anwendern eines der größten dieser Art in Deutschland ist. „Mit der Integration von OpenLimit weisen sich alle Kommunikationspartner in unserem Verbund eindeutig digital aus. Seitdem wir die Software einsetzen, haben wir absolutes Vertrauen in die Sicherheit unserer Datenaustauschprozesse“, bestätigt Stefan Grawert, Referatsleiter der MDK Bayern. Durch das eID-Management können Firmen den Zugriff auf besonders sensible Daten nur autorisierten Benutzern, die sich eindeutig, digital identifizieren müssen, zur Verfügung stellen. In der Konsequenz werden IT-Infrastrukturen wieder sicherer und Datenklau erheblich erschwert.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie sich hier herunterladen.

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